Foto von einem Brandversuch mit einem brennenden Personenwagen in einem Tunnel

Nicht jeder Brand ist ein Höllenfeuer

Als die Entwicklung der Tunnel-Einsatzlehre an der International Fire Academy 2001 begann, ging man in der Fachliteratur noch davon aus, dass Feuerwehren bei Tunnelbränden kaum etwas ausrichten können. Inzwischen ist das Gegenteil bewiesen: Viele Fahrzeugbrände in Strassentunneln werden gelöscht, bevor sie grossen Schaden anrichten; selbst Lastwagen-Vollbrände bringen Feuerwehren heute schnell unter Kontrolle. Dennoch dürfen die besonderen Gefahren bei Einsätzen in Strassentunneln nicht unterschätzt werden.

Wärmebelastung ist eine grosse Gefahr

Besonders gross ist die Gefährdung der Einsatzkräfte durch die Wärmebelastung, die sich aus der enormen körperlichen Anstrengung aufgrund der langen Wege und der Dauer der Einsätze ergibt. Deshalb zielen viele Empfehlungen der Schweizer Tunnel-Einsatzlehre darauf ab, diese Belastung konsequent zu reduzieren. Darüber hinaus werden im Kapitel GEFAHRENLEHRE des Fachbuch „Brandeinsätze in Strassentunneln″ die Besonderheiten von Hitze, Rauch, Einsturz- und Unfallgefahren in Strassentunneln behandelt.

Ein besonderer Abschnitt ist den Empfehlungen zum Nutzerverhalten gewidmet. Darin wird deutlich, weshalb die Selbstrettung in Strassentunneln ebenso durch Fremdrettung unterstützt werden muss, wie dies in allen Gebäuden Standard ist.

Auszug aus dem Fachbuch „Brandeinsätze in Strassentunneln″, Kapitel GEFAHRENLEHRE:

Eröffnungsseiten des Kapitels Gefahrenlehre im Fachbuch "Brandeinsätze in Strassentunneln"

Seite 82 und 83 aus dem Fachbuch "Brandeinsätze in Strassentunneln" aus dem Kapitel Gefahrenlehre zur Bedeutung der Kombination von Selbstrettung und Fremdrettung

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